Samstag, 28. April 2018

Das Symbol von Berlin


Das Symbol von Berlin

Julian war seit drei Jahren mit einer deutschen Frau verheiratet. Ihr Name war Petra. Petra arbeitete als Innenarchitektin. Ästhetik und gute Umgangsformen waren ihr sehr wichtig. Julian kam aus Bulgarien. Obwohl er sein Diplom-Studium in Biologie erfolgreich abgeschlossen hatte, legte er nicht so viel Wert auf Äußerlichkeiten. Oft sagte er zu Petra:

„Ich verstehe nicht, wie eine so hübsche, elegante und intelligente Frau wie du sich auf so einen Balkan-Typen wie mich einlassen konnte. Wir sind doch alle Naturburschen. Wir wollen gutes Essen und guten Sex haben. Nicht mehr und nicht weniger.“
Beide führten ein interessantes Leben. Sie reisten viel in fremde Länder, wanderten in die Berge und wenn sie länger am Stück in Berlin waren, luden sie Freunde zum Essen ein. 

Einmal hatte ich die Ehre, auch dabei zu sein. Die Wohnung war im Dachgeschoß. 180 qm mit Dachterrasse. Petra hatte sie in minimalistischem Stil eingerichtet. In der Küche stand ein großer, runder Holztisch. Rund herum gab es Holzstühle. In der Mitte des Tisches stand eine schöne Vase mit blühenden Orchideen. Daneben brannte ein Kerzenständer mit acht weißen Kerzen. Zum Essen gab es Spargel, der in einem riesigen Römertopf mit Lachs und Ziegenkäse überbacken wurde. Der Rotwein kam aus Bulgarien und war eine gelungene Mischung aus Merlot und Cabernet Sauvignon.
Sechs Leute saßen am Tisch. Petra und Julian hatten mich und meine Freundin sowie ein anderes befreundetes Ehepaar aus Berlin eingeladen. Zwei junge, fein angezogene Männer, die auch im Bereich der Innenarchitektur tätig waren. Das Gespräch drehte sich um den Chef von Petra. 

„Ein riesiger Mann“, versuchte ihn Petra zu beschrieben.
„Das ist kein Mann. Das ist ein Bär“, korrigierte sie Julian.
„Julian! Wie oft muss ich dir sagen, dass du Menschen nicht mit Tieren gleichsetzen sollst! Wir sind nicht in Bulgarien!“, konterte Petra.
„Julian ist doch ein Biologe“, versuchte ich ihn als Bulgare in Schutz zu nehmen.
„Und letztendlich steckt in jedem von uns ein Tier“, unterstützte mich meine Freundin.
Das schwule Paar lachte verlegen.
„Ich würde so einer Aussage nur in begrenztem Umfang Glauben schenken“, wandte der eine mit einer schüchternen Stimme ein. Er hatte schulterlange, lockige, blonde Haare und trug eine Fliege.
„Welcher Aussage?“, fragte Julian.
„Dass in jedem von uns ein Tier steckt. Ich gebe zu, dass wir alle tierische Instinkte in uns tragen, die wir so gerne ausleben“, fügte er hinzu und zwinkerte seinem Partner zu.
„Und darüber hinaus finde ich es nicht gut, dass du über meinen Chef auf so eine respektlose Art und Weise sprichst“, mischte sich Petra in die Diskussion wieder ein und stand sichtlich genervt von ihrem Stuhl auf.
„O.K. O.K. Ist schon gut. Lassen wir die Kirche im Dorf“, versuchte Julian sie zu beruhigen. Er kannte seine Frau und ihr bayerisches Temperament.
„Ich nehme meine Worte zurück. Ich werde meine Beschreibung deines Chefs anders formulieren.“

Am Tisch herrschte gespanntes Schweigen. Das schwule Paar tat so, als ob es sich auf das Essen konzentrieren würde. Ich schenkte meiner Freundin und mir Rotwein nach. Julian war ein Schlitzohr und ich war gespannt, wie er sich aus der Affäre ziehen würde.

„Sagen wir so…“, fing er langsam an und verschränkte seine Arme, als ob er intensiv nachdenken würde.
„Wir sind in Berlin oder?“, fing er an.
„Klar sind wir in Berlin“, antwortete Petra noch im Stehen.
„Dein Chef ist ein Berliner, richtig?“
„Ja, das ist er“, sagte sie. 

Sie stand nach wie vor neben ihm da. Sie trug ein schwarz-weißes Kleid, das bis zu ihren Knien reichte. Sie wartete auf die Worte ihres Mannes. Sie wusste nicht genau, worauf er hinaus wollte.
„Dann wäre es doch keine Beleidigung zu sagen, dass dein Chef wie das Symbol von Berlin aussieht, oder?“, fragte er.

Dann stand er auf und ohne eine Antwort abzuwarten und gab er ihr einen kräftigen Kuss und eine Umarmung. Wir lachten alle darüber, wie er gerade noch die Kurve bekommen hatte. Petra schüttelte ihren Kopf und setzte sich wieder hin.

Samstag, 21. April 2018

Der Job als Finder

Der Job als Finder

Nach meinem Umzug ins Zentrum von Berlin musste ich mich mit einer neuen Situation auseinandersetzen. Ich wohnte in einer Straße, in der viele Geschäfte waren und viele Touristen Geschenke kauften. Wie in den meisten großen Metropolen gab es neben den vielen Touristen auch viele Taschendiebe. So fand ich an einem sonnigen Tag gleich neben meiner Eingangstür gestapelte Kreditkarten sowie Führerschein und Ausweis von einem Koreaner. Ich rief bei einem Freund an und erzählte ihm davon.

„Soll ich dich zu einem Massagesalon einladen und damit zahlen oder sie bei der Polizei abgeben?“, machte ich mich darüber lustig.
„Du kannst sie zurückgeben, mich aber trotzdem davor einladen.“, scherzte er zurück.

Ich entschied mich dafür, sofort zur Polizei zu gehen und sie zurückzugeben.
Der Koreaner hatte bestimmt Panik bekommen und würde sich freuen, seine Dokumente zurück zu erhalten.
Die Woche darauf fand ich wieder neben meiner Eingangstür eine Brieftasche. Dieses Mal war auf dem Ausweis ein Bild einer Frau Mitte 30 aus Stuttgart zu sehen. Ich ging wieder zur Polizei.

„Sie kommen ja jede Woche. Als Berufsbezeichnung werden wir bei Ihnen ab sofort „Finder“ eintragen“, scherzte eine junge Polizistin mit mir.
„Deutschland ist ein Land, in dem Menschen meistens ehrlich sind“, antwortete ich. Ich fühlte mich geehrt, dass sie sich an mich erinnerte. Dann überlegte ich kurz, wie ich es am besten formulieren konnte, um nicht unhöflich zu sein, und sagte:
„Für jede Kleinigkeit gibt es hier eine Regelung. Gibt es nicht für die Finder einen Finderlohn, der auch festgelegt ist?“
„Doch, Menschen wie Sie haben sogar einen Anspruch darauf“, sagte sie. Dann bückte sich vor einem Regal und nahm ein Formular heraus, nahm meinen Personalausweis und fing an zu schreiben. Die Polizistin war klein, aber gut gebaut. Ihre Haare waren ganz kurz und blond. An ihrem rechten Arm hatte sie einen Tattoo. Eine Art Dreieck, das auf mich maskulin wirkte. Vielleicht musste eine Frau in so einem Beruf ihre männliche Seite zeigen. Vielleicht war sie eine Lesbe. Vielleicht beides. In Berlin gab es eine Menge davon.
„Wir kreuzen hier an, dass Sie Anspruch auf Finderlohn erheben wollen.“
„Super“, dachte ich, als ich auf dem Weg nach Hause war.  Es war ein gutes Gefühl, etwas Gutes getan zu haben und dafür noch belohnt zu werden. Hätte ich es schon vorher gewusst, wäre ich auch für meinen ersten Fund von dem Koreaner belohnt worden. Man musste immer nach seinen Rechten fragen.
Am nächsten Tag flog ich mit meiner Freundin in den Urlaub. Nachmittags sah ich auf meinem Handy, dass ich einen Anruf von der Polizei verpasst hatte und dachte zufrieden:
„Die deutsche Polizei ist sehr effizient. Bald kommt Cash in meine Tasche.“
Ich rechnete mit mindestens 150 Euro. Schließlich waren viele Bank- und Kreditkarten sowie Führerschein und Personalausweis unter den von mir gefundenen Dokumenten. Ihr Wert war bestimmt viel höher. Als wir aus dem Urlaub zurück waren und ich keine Benachrichtigung in meinem Postfach gefunden hatte, ging ich wieder zur Polizeiwache.
„Wieder etwas gefunden?“, begrüßte mich die gleiche Polizistin.
„Nein, dieses Mal komme ich, um meine Belohnung abzuholen“, antwortete ich mit einem breiten Lächeln.
„Eine Belohnung?“
Der Raum war nicht größer als 20qm und hatte kein Fenster. Neonlichter sorgten für eine kalte Beleuchtung. Darin saß noch ein Polizist mit wenig Haaren auf dem Kopf. Er drehte sich in meine Richtung um, als ich das Wort „Belohnung“ aussprach. Das war ein älterer Herr, der bestimmt viel erlebt hatte. Bestimmt dachte er, dass ich gekommen war, um mein verdientes Honorar abzuholen. Das war auch meine Absicht. Ich musste nur die passenden Worte finden.
„Naja, letztes Mal, als ich hier war, habe ich zusammen mit Ihnen dieses Blatt ausgefüllt und mein Recht auf Finderlohn geltend gemacht. Vor zwei Tagen wurde ich von der Polizeiwache angerufen. Ich war im Ausland und konnte nicht telefonieren, aber ich denke, es ging um meine Belohnung...“, erklärte ich in einem Atemzug und reichte ihr meinen Personalausweis.
„Könnten Sie in Ihrem Computersystem nachschauen?“, fügte ich hinzu.
„Das geht bei uns so nicht“, entgegnete die Polizistin. In ihrer Stimme erkannte ich eine Prise Strenge, die ich bis jetzt nicht bemerkt hatte.
„Wie geht es denn?“
„Naja, wenn die Wertsachen abgeholt werden und Sie dafür belohnt werden müssen, reichen wir alles an das Fundbüro weiter und von dort werden Sie schriftlich benachrichtigt.“
„Also bekomme ich doch keinen Finderlohn?“, fragte ich enttäuscht.
„Nein, Sie müssen sich schon noch ein bisschen gedulden.“, antwortete sie.
Ich war dabei zugehen. Dann überlegte ich doch die Möglichkeit zu nutzen, um sie zu fragen:
„Können Sie mir sagen, wie der Finderlohn berechnet wird? Ist es eine Art Provision?“
"Klar, es sind 3% vom Betrag, den Sie gefunden haben.“
„Das ist wie beim Immobilienverkauf“, scherzte ich und fragte weiter:
„Und wie wird der Wert von Kreditkarten, Führerschein oder Personalausweis berechnet? Man weiß ja nicht, was auf den Bankkonten dort zu finden ist.“
„Berechnet wird nur das bare Geld – andere Dokumente zählen nicht.“
„Aber dann bekomme ich gar nichts“, sagte ich sichtlich enttäuscht.
„Naja, der Job als Finder ist ein ehrenamtlicher Job. Man darf nichts dafür erwarten“, verabschiedete mich die Polizistin mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Später erzählte ich meiner Freundin vom Geschehen. Sie rechnete schnell, wie es halt nur Frauen machen konnten:
„Also, wenn ich 100 Euro finden und bei der Polizei abgeben würde, würde ich dafür 3 Euro Finderlohn bekommen. Bei einem Betrag von 1000 Euro würde ich 30 Euro bekommen. Also für mich steht es fest“, sagte sie mit einem Lächeln.
„Wenn ich einen Koffer mit 10.000 Euro Scheinen finden würde, würde ich ihn abgeben. Ich würde mich über die gute Tat und 300 Euro Cash freuen.“
„Das stimmt, mein Schatz“, antwortete ich, näherte mich ihr und flüsterte ihr ins Ohr:
„Wenn Du die 10.000 Euro-Tasche finden und bei mir abgeben würdest, würdest du dich nicht nur über eine gute Tat, sondern auch über einen viel besseren Finderlohn freuen können.“
Sie lachte gelassen, da sie meine bulgarische Denkweise kannte.

Freitag, 13. April 2018

Die Zigeuner wissen meistens Bescheid

Die Zigeuner wissen meistens Bescheid

Das Wetter war so heiß, dass man denken konnte, nicht in Berlin, sondern in Sofia zu sein. Fast 40 C im Schatten und das Anfang Juni. Ich fuhr mit meinem Fahrrad zu einem Freibad in Wedding und wollte mir davor noch eine Flasche Mineralwasser kaufen. Ich ging in eine türkische Bäckerei und nahm gleich noch einen kleinen Snack mit. Vor der Bäckerei gab es ein paar Holztische mit weißen Plastikstühlen. Ich wählte einen Stuhl im Schatten aus, setzte mich hin, öffnete die Flasche Wasser und trank. Es fühlte sich sehr erfrischend an. Irgendwo las ich einmal, dass man täglich so viel Wasser zu sich nehmen sollte, dass es 3,3% des Körpergewichts ausmachte. Also angenommen ich würde 100kg wiegen, müsste ich täglich 3,3l Wasser trinken. Ich wog aber nur 88kg. Also würden 3l reichen. Solche Kalkulationen beschäftigten meinen erhitzten Kopf, als ich jemanden auf Bulgarisch reden hörte. Ich drehte mich in die Richtung aus der die Stimme kam. Zwei Tische von mir entfernt saß eine junge Frau und sprach laut am Telefon. Ihre Stimme klang rau. Ihre Worte drangen zu mir durch.
„Du denkst, ich weiß nicht, dass du dich heimlich mit dieser verdammten Hure triffst? Du denkst, ich weiß es nicht? Du verdammter Hurensohn! Ein Schlappschwanz bist du! Ein Nichts! Du denkst, ich kapiere nichts?! Ha ha! So dumm wie du bist. Ich weiß alles. Ich weiß, dass du dich mit dieser Hure heimlich triffst. Ich weiß, dass Du fremdgehst. Ein Hurensohn! Ein Stück Scheiße bist du!“
Die Frau war unter 30 und sah sexy aus. Sie trug ein enges Blumenkleid und knallrote Schuhe mit hohen Absätzen. Auf ihrem Rücken war ein Drachen-Tattoo zu sehen. Sie hatte ihre Haare blond gefärbt. Sie schimpfte noch 10 Minuten am Telefon mit ihrem Freund. Dann drehte sie sich um. Ihr Gesicht war stark geschminkt. Ihr intensives Parfüm war auch aus 3 Metern Entfernung gut wahrnehmbar.  Sie war eine Zigeunerin. Als sie mit dem Telefonat fertig war, trank sie ihr Glas Cola in einem Zug aus, stand auf und machte sich auf dem Weg.
Als sie an mir vorbeiging, knallte die Musik ihrer Absätze in meinen Ohren und der Duft ihres Parfüms wurde unerträglich. Eine Mischung aus süß und salzig, die ich nicht richtig zuordnen und nur mit Mühe ertragen konnte. Als sie an meinem Tisch vorbeiging und noch etwa einen Meter von mir entfernt war, grüßte ich sie bereits freundlich auf Bulgarisch. Sie blieb stehen, drehte sich um und sagte überrascht:
„Ach so, Du sprichst Bulgarisch...“
Sie hatte eine große Nase und die Wut spiegelte sich noch immer in ihren dunklen Augen. Am Hals trug sie eine goldene Kette mit einem Kreuz. Sie überlegte sich kurz, dass ich ihr ganzes Telefongespräch hören und verstehen konnte und fügte lässig hinzu:
„Eben hatte sich einer verwählt und mich angerufen – ein Missverständnis.“
Dann drehte sich wieder um, ging weiter und wackelte übertrieben mit ihrem Hintern.
„Die Zigeuner wussten Bescheid, wie sie sich aus allen Situationen herausreden konnten“, dachte ich. Ich beobachtete, wie sie sich entfernte und genoss mein kühles Wasser.

Samstag, 7. April 2018

Wie man in Bulgarien Steuern eintreibt


Wie man in Bulgarien Steuern eintreibt

Der Bürgermeister einer kleinen Hafenstadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste hatte große Schwierigkeiten damit, die Leute dazu zu bringen, ihre Steuern zu zahlen.
„Keiner möchte freiwillig zahlen und die Stadtbewohner dazu zu zwingen, würde kein gutes Klima erzeugen“, dachte er und rief den Familienrat zusammen, um nach einem Ratschlag zu fragen.

An einem sonnigen Sonntagnachmittag saßen im dicken Schatten eines riesigen Walnussbaumes der Bürgermeister mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, dem Opa und der Oma zusammen, um das Problem zu besprechen.

„Hier ist es wie ein Dorf, mein Kind“, sagte die Oma. Sie war 85 Jahre alt. Ihre lebendigen Augen und ihr offenes Gesicht verliehen ihr eine junge Ausstrahlung.
„Jeder kennt jeden. Die Menschen zahlen hier nur eine Steuer und diese heißt die Steuer der öffentlichen Meinung. Jeder hat Angst, was die Anderen über ihn oder sie denken und sich vor den Anderen zu blamieren. Wenn du es schaffst, deine Steuer an diese anzuhängen, hast du dein Problem gelöst.“

Der Opa schenkte sich von seinem hausgemachten Schnaps ein, leerte das Glas in einem Zug und schaute seine Frau mit einem Blick voller Liebe an:
„Was für eine kluge Frau ich doch habe, sie findet eine Lösung für jedes Problem. Hör´ auf deine Oma, mein Liebling! Sie hat nicht wie du an der Uni in der Hauptstadt studiert, aber sie hat ihr Diplom von der Uni des Lebens erworben. Am Abend treten diese Roma-Musiker in der Kneipe von Simeon auf. Rede mit ihnen, gib ihnen ein wenig Geld und lass sie am nächsten Wochenende vor den Häusern der Familien auftreten, die ihre Steuern nicht gezahlt haben. Dann hast du dein Problem gelöst.“

Der Bürgermeister schätzte die Meinung seiner Großeltern hoch ein. Seine Eltern waren bei einem Autounfall gestorben, als er ein Kind war, und er war bei seinen Großeltern aufgewachsen. Er dachte darüber nach. Dann ging er zur Kneipe von Simeon und beauftragte die Roma-Musiker-Gruppe vor den Häusern der Menschen zu spielen, die ihre Steuern nicht bezahlt hatten.

Bald gab es in dieser Stadt keinen einzigen Haushalt, der seine Steuern nicht gezahlt hatte.